Feuersalamander

Der Schwarzgelbe

 

Feuersalamander (Ralf Kubosch)
Feuersalamander (Ralf Kubosch)

Bewohner großer Laubwälder mit sauberen Quellbächen

Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) gehört zur Familie der „Echten Salamander“ und ist mit bis zu 20 Zentimetern Körperlänge unser größtes heimisches Amphib. Der Schwanz ist anders als bei Molchen nicht seitlich abgeflacht, sondern rund. Das gelb-schwarze Muster auf dem Rücken der erwachsenen Tiere ist bei jedem Individuum einzigartig und daher wie ein Fingerabdruck. Es gibt in Deutschland „Ossis“ mit punktförmigen Abzeichen oder „Wessis“ mit Streifenlook. Das Muster stellt in beiden Fällen eine Warntracht dar, denn Feuersalamander verfügen über ein wirksames Hautgift zur Feindabwehr, welches sie auch über kurze Distanzen verspritzen können. Erwachsene Feuersalamander haben kaum natürliche Feinde. Im Freiland wurde bereits ein Alter von 20 Jahren nachgewiesen.

Feuersalamander leben vorzugsweise in größeren, feuchten Laub- und Mischwaldgebieten und sind vor allem nachts aktiv. Tagsüber verstecken sie sich in unter Holz oder Erdhöhlen. Nach einem warmen Sommerregen kann man sie mit Glück auch tagsüber entdecken.

Anders als bei den meisten anderen einheimischen Lurchen werden keine Eier, sondern 10-70 kiementragende Larven ins Wasser abgesetzt, bevorzugt in fischfreie, saubere und sauerstoffreiche Quellbäche.

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