Bachforelle

Der Räuber im Bach

Bachforelle (Bernd Stemmer)
Bachforelle (Bernd Stemmer)

Auf den Kies kommt es an

Die Bachforelle gehört zu den Lachsfischen. Sie lebt in kühlen, schnell fließenden, sauerstoffreichen und sauberen Fließgewässern mit Kiesuntergrund und kommt in fast ganz Europa vor. Ihr Körper ist langgestreckt. Der Rücken ist dunkel gefärbt, der Bauch weißlich. An den Flanken trägt sie dunkle, sowie rote, hell umrandete Flecken. Jungfische sind mit sechs bis neun dunklen Querbinden gezeichnet. Die Schuppen sind klein und rund.

Als Raubfisch ernährt die Bachforelle sich von Kleintieren aller Art, selbst nach tief fliegenden Insekten wird geschnappt. Sie erreicht eine Länge von ca. 40 Zentimeter, bei besonders gutem Nahrungsangebot sogar bis zu einem Meter.

Bachforellen sind ortstreu und beanspruchen ein Revier. Tagsüber halten sie sich gerne im Uferbereich unter Überhängen o.ä. auf.

Die Laichzeit fällt in die Monate September bis Februar. Die Weibchen legen Laichgruben in gut durchströmten Kiesbänken an, in die sie die vier bis fünf Millimeter großen, rötlichen Eier ablegen. Die Männchen befruchten die Eier und bedecken sie mit Kies. Nach zwei bis vier Monaten schlüpfen die Larven und ernähren sich zunächst von ihrem Dottersack. Später erbeuten sie kleine Krebstiere und Insektenlarven.

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