Trollblume

Gelbe Kugeln im Frühjahr

Trollblume (Axel M. Schulte)
Trollblume (Axel M. Schulte)

Auf Feuchtwiesen beheimatet

Die Trollblume gehört, ebenso wie der Blaue Eisenhut, zu den Hahnenfußgewächsen und auch sie ist – allerdings nur leicht - giftig. Sie wird bis ca. 60 cm hoch, die kugelige, gelbe Blüte, die einen Durchmesser von 3 cm erreicht, sitzt am Ende des Stängels. Dieser Blüte verdankt die Pflanze ihren Namen, von altdeutsch „trol“, was kugelig bedeutet. Die Trollblume blüht von Mai bis Juni.

Die Blütenblätter schließen sich dicht zusammen und haben nur an der Spitze eine kleine Öffnung. Hier können kleine Fliegen oder Käfer eindringen. Die Fliegen bestäuben die Blüte, legen aber auch ihre Eier dort ab. Die Larven fressen die heranreifenden Samen. Es dürfen also nicht zu viele Larven in der Trollblumen-Blüte leben, sonst reifen zu wenig Samen heran. Größere, stärkere Insekten wie Hummeln oder Bienen sind in der Lage, die Blütenblätter zur Seite zu drücken, um an den Nektar zu gelangen.

Die seltene und gefährdete Trollblume wächst in feuchten Wiesen oder an Gewässerrändern auf Standorten mit einer guten Wasser- und Nährstoffversorgung. Sie ist auf eine extensive Grünlandnutzung angewiesen. Zu frühe Mahd oder Entwässerung bringt sie zum Verschwinden.

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